Stadträtin Renate PappertStadträtin Renate Pappert

Kindergipfel im Großen Ratsaal

Der Große Ratssaal war für den Kindergipfel festlich mit bunten Luftballons geschmückt und bot einen freundlichen Rahmen für die Veranstaltung. Besonders bemerkenswert war die hohe Aufmerksamkeit und Disziplin der Kinder. Trotz ihres jungen Alters beteiligten sie sich konzentriert und engagiert, ohne dass es zu nennenswerten Störungen kam.

Neben zahlreichen Mitgliedern des Jugendgemeinderates nahmen auch fünf Gemeinderatsmitglieder, Lehrkräfte sowie Vertreter des Kinderschutzbundes teil.

Die Begrüßung erfolgte durch Oberbürgermeister Harry Mergel, der die Veranstaltung in ungewohnt legerer Kleidung eröffnete. Alle anwesenden Stadträtinnen und Stadträte wurden von ihm persönlich vorgestellt und begrüßt. Im weiteren Verlauf wurde die Veranstaltung überwiegend von Mitarbeiterin Maya aus dem Geschäftszimmer begleitet. Der Oberbürgermeister nahm zum Abschluss für das gemeinsame Gruppenfoto nochmals teil.

Zu Beginn beschäftigten sich die Kinder mit Fragen zu kommunalen Zuständigkeiten. Die Stadträte beantworteten ausgeloste Fragen wie beispielsweise: Wer ist für neue Spielgeräte an Schulen zuständig? Wer entscheidet über die Beleuchtung von Bushaltestellen? Oder an wen muss man sich wenden, wenn auf dem Schulhof ein Baum gepflanzt werden soll?

Anschließend arbeiteten die Kinder in Gruppen und hielten ihre Wünsche und Ideen für Schule und Stadt sowohl schriftlich als auch zeichnerisch fest. Währenddessen wurden sie mit Brezeln und Getränken versorgt.

Die Ergebnisse wurden anschließend durch Vertreter der einzelnen Gruppen vorgestellt. Die Kinder präsentierten ihre Anliegen vor dem gesamten Plenum am Mikrofon. Dabei beeindruckten sie durch ihr selbstbewusstes Auftreten und ihre Bereitschaft, ihre Ideen öffentlich zu vertreten.

Besonders häufig wurde der Wunsch nach einem Freibad mit großer Wasserrutsche genannt. Ebenfalls mehrfach angesprochen wurde der Wunsch nach dem Erhalt der Eisbahn. Weitere Themen waren mehr Sauberkeit in der Stadt, die Reduzierung von Müll im öffentlichen Raum, zusätzliche Schulausflüge, ein Bolzplatz im Pfühlpark, ein Kiosk an der Gerhart-Hauptmann-Schule sowie attraktive Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.

Im weiteren Verlauf wurden auch die anwesenden Stadträte – Thomas Aurich, Ferdi Filiz, Pfarrer Maier, Renate und ich – gefragt, welche Wünsche sie für die Schulen sowie die Schülerinnen und Schüler in Heilbronn haben.

Die von den Kindern gestalteten Wunschzettel wurden im Flur vor dem Großen Ratssaal ausgestellt. Sie zeigen eindrucksvoll, welche Themen Kinder bewegen und welche Vorstellungen sie von ihrer Stadt haben. Aus meiner Sicht sollten diese Beiträge nicht nur betrachtet, sondern vor allem sorgfältig gelesen und ernst genommen werden. Sie bieten wertvolle Hinweise darauf, wie Kinder ihre Lebenswelt wahrnehmen und welche Verbesserungen sie sich für Heilbronn wünschen.